Neues aus der Stillwelt

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Hoffnung für die Stillförderung in Deutschland: Das BBF-Projekt

Auf die Initiative des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurde in den letzten Jahren das Forschungsvorhaben, „Becoming Breastfeeding Friendly“ (BBF) realisiert, um Handlungsfelder der Stillförderung in Deutschland systematisch zu evaluieren und Optimierungsmaßnahmen für die Zukunft zu entwickeln. Das Projekt wurde vom Netzwerk gesund ins Leben und der Nationalen Stillkommission in Zusammenarbeit mit der Universität Yale […]

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Stillförderung in Deutschland: noch verbesserungswürdig! Die WBTi-Ergebnisse

Ob eine Mutter ihr Kind stillt und wie lange sie es tut, ist nicht nur ihre persönliche Entscheidung, sondern hängt maßgeblich von den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ab. Stillförderung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, wobei der Staat und weitere zentrale Akteure wie Krankenhäuser, Krankenkassen, Arbeitgeber, Berufsverbände usw. in der Verantwortung stehen, die nötigen strukturellen Rahmenbedingungen zu schaffen. In

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Arzt misst Blutdruck bei einer Frau

Der protektive Effekt des Stillens vor Bluthochdruck ist über Jahrzehnte nachweisbar

Es gab schon seit Längerem Hinweise darauf, dass Stillen die Mutter vor Bluthochdruck schützen kann. Eine neue systematische Übersichtsarbeit fasst nun die Ergebnisse aller weltweit durchgeführten Studien zum Zusammenhang zwischen Stillen und Bluthochdruck zusammen. Insgesamt konnten 19 Studien zum Thema identifiziert und in die Analyse eingeschlossen werden. Studien, die lediglich kurze Stillintervalle (bis 14 Tage)

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UNICEF-Logo

UNICEF fordert reiche Länder auf, das Stillen stärker zu fördern

In reichen Ländern werden fünfmal so viele Babys nicht gestillt wie in unterentwickelten Ländern, berichtet das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen in einer aktuellen Stellungnahme. Weltweit werden 7,6 Millionen Babys pro Jahr nie gestillt. In reichen Ländern erhalten 21% der Babys niemals Muttermilch, während in Ländern mit mittlerem und niedrigem Einkommen nur 4% der Babys niemals

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Eine Mutter stellt aus Milchpulver und Wasser Säuglingsmilch her.

Erweiterte Anleitung zum WHO-Kodex erschienen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist in einer neuen, erweiterten Anleitung zum  WHO-Kodex zur Vermarktung von Muttermilchersatzprodukten darauf hin, dass auch Folgemilch und Kindermilch unter den Kodex fallen und nicht beworben werden dürfen. Zudem betont sie, dass Geschenke an Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Sponsoring von Fachgesellschaften, Vereinen und Veranstaltungen im Gesundheitswesen durch Hersteller von Baby- und Kleinkindnahrung

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Frau mit Bauchschmerzen

Stillen schützt Dosis-abhängig vor chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Die bis dato unheilbaren chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind vor allem in Westeuropa und Nordamerika sehr verbreitet und betreffen immer mehr Menschen. Die Ursachen dieser Erkrankungen sind bislang noch nicht vollständig aufgeklärt. Es wird angenommen, dass neben genetischer Prädisposition eine Fehlregulation der Immunreaktion im Darm der Patienten eine Rolle spielt. Insbesondere Faktoren,

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Darmbakterien im Mikroskop

Hunderte Bakterienarten in der Muttermilch prägen die Darmflora des Babys

Muttermilch, welche um die 700 lebende Bakterienarten enthält, beeinflusst die bakterielle Besiedlung des kindlichen Darmsystems. Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass etwa 30% der nützlichen Bakterien im Darmsystem überwiegend gestillter Babys direkt aus der Muttermilch stammen. Etwa 10% stammen von der Haut der mütterlichen Brust durch den Kontakt beim Stillen. Weitere Quellen für Darmbakterien sind

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Regal mit Formula

Beispielloses globales Wachstum der Säuglingsnahrungsindustrie

Wie es aus einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung hervorgeht, wächst der globale Absatz von industrieller Säuglingsnahrung in einem bislang beispiellosen Tempo – vor allem in Asien. Durch das steigende Einkommen und die Urbanisierung der Bevölkerung in China und Südostasien erhalten immer mehr Menschen Zugang zu industriell verarbeiteten Lebensmitteln. Gleichzeitig wächst die Beteiligung der Frauen am Erwerbsleben

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Baby mit Reiswaffeln

Reiswaffeln sollten Säuglinge und Kleinkinder wegen Arsengehalt nur gelegentlich verzehren

Reiswaffeln sind ein beliebtes Knabberzeug bei älteren Babys und Kleinkindern: Sie sind haltbar, einfach mitzunehmen, handlich und praktisch für den kleinen Hunger zwischendurch. Aber ständig sollten die Kleinen nicht an ihnen knabbern. Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung mitteilt, weisen Reis- und Reisprodukte hohe Arsen-Gehalte auf und sind auch aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung, die nicht den Bedürfnissen

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