Frau mit Bauchschmerzen

Leitartikel

Stillen schützt Dosis-abhängig vor chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

Die bis dato unheilbaren chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa sind vor allem in Westeuropa und Nordamerika sehr verbreitet und betreffen immer mehr Menschen. Die Ursachen dieser Erkrankungen sind bislang noch nicht vollständig aufgeklärt. Es wird angenommen, dass neben genetischer Prädisposition eine Fehlregulation der Immunreaktion im Darm der Patienten eine Rolle spielt. Insbesondere Faktoren,

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Baby an der Brust

Das "STILL-LEXIKONInfoportal rund ums Stillen" ist ein seriöses und umfassendes Online-Portal mit dem Ziel, der breiten Öffentlichkeit – dabei insbesondere werdenden und jungen Müttern – zuverlässiges Wissen zum Thema Stillen zur Verfügung zu stellen.

Das Motto lautet:

⇒ Keine Mutter sollte wegen mangelnder Information oder Unterstützung auf das Stillen verzichten müssen.

Obwohl heute praktisch alle schwangeren Frauen die Bedeutung des Stillens kennen, wird der Stillstart von der überwiegenden Mehrheit der Mütter als eine große Herausforderung erlebt. Schätzungsweise 60% stillen aufgrund nicht überwundener Herausforderungen früher ab als ursprünglich geplant. Dabei könnten mithilfe korrekter Informationen und kompetenter Unterstützung fast alle Frauen ihre Kinder erfolgreich und lange stillen.

Das Still-Lexikon informiert über das heute aktuelle Wissen, erläutert die Zusammenhänge und zeigt Lösungen auf, wie die Herausforderungen gemeistert werden können. Es zeigt auf, wie sich schwangere Frauen auf das Stillen optimal vorbereiten können und gibt frisch gebackenen Müttern eine Anleitung, wie sie die Still-Beziehung erfolgreich etablieren können. Bei auftretenden Still-Problemen finden die Frauen umfassende Informationen und Kontaktadressen. Wichtige Informationen zu gesundheitlichen Aspekten rund um das Still-Paar sowie Tipps, wie der Alltag mit einem gestillten Säugling gemeistert werden kann, runden das Informationsangebot ab.

Im Verzeichnis für lokale Unterstützungsangebote, welches kontinuierlich weiter ausgebaut wird, erhalten die Mütter einen schnellen Überblick über kompetente persönliche Beratungsangebote aller Stillorganisationen vor Ort. Diese Angebote ergänzen die gesetzliche Hebammenhilfe mit kompetenter weiterführender Stillberatung.

Wir wünschen allen unseren Leserinnen eine erfolgreiche und glückliche Stillbeziehung!

Zsuzsa-Bauer-2015

Dr. phil. Dipl.-Biol. Zsuzsa Bauer – Publikationen in der Stillförderung

Hätten Sie es gewusst?

Zeichnung der Gebärmutter mit roten Flecken drauf (Endometrioseherde)

Länger stillende Mütter sind seltener von Endometriose betroffen

Zahlreiche positive Auswirkungen des Stillens auf die Gesundheit von Mutter und Kind sind bereits bekannt. Nun kommt möglicherweise eine weitere hinzu. Anhand einer aktuellen Analyse haben Frauen, die länger stillen, ein signifikant geringeres Risiko einer Endometriose-Diagnose. Endometriose ist eine chronische, nicht heilbare Erkrankung, bei der sich Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) außerhalb der Gebärmutterhöhle ansiedelt. Typische Körperstellen sind

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nachdenkliche Mutter

Was ist Vordermilch und Hintermilch? Eine nähere Betrachtung

Was steckt hinter den Begriffen Vorder- und Hintermilch? Im folgenden Artikel räumt Nancy Mohrbacher, Stillspezialistin und Co-Autorin des Handbuchs für die Stillberatung, mit den häufigsten Missverständnissen auf. Teilwissen kann gefährlich sein. Dies gilt ganz besonders für die aktuelle Diskussion um Vorder- und Hintermilch und deren Auswirkung auf das Stillen. Die Missverständnisse rund um dieses Konzept

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Neues aus der Stillwelt

Wissenschaftler bei der Arbeit

Forschungsprojekt zur Optimierung der Stillförderung in Deutschland gestartet

Dass Stillen die ideale Ernährung für Säuglinge darstellt, ist heute allgemein bekannt. Fast alle Mütter wollen heute ihre Kinder stillen. Dennoch liegen die tatsächlichen Stillraten hinter den internationalen und nationalen Empfehlungen deutlich zurück. Die WHO empfiehlt ausschließliches Stillen für die ersten 6 Monate und neben Beikost Weiterstillen, bis das Kind mindestens zwei Jahre alt ist.

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Darmbakterien im Mikroskop

Hunderte Bakterienarten in der Muttermilch prägen die Darmflora des Babys

Muttermilch, welche um die 700 lebende Bakterienarten enthält, beeinflusst die bakterielle Besiedlung des kindlichen Darmsystems. Eine aktuelle Studie zeigt auf, dass etwa 30% der nützlichen Bakterien im Darmsystem überwiegend gestillter Babys direkt aus der Muttermilch stammen. Etwa 10% stammen von der Haut der mütterlichen Brust durch den Kontakt beim Stillen. Weitere Quellen für Darmbakterien sind

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Neu im Still-Lexikon

Brustoperation

Artikel „Stillen nach Brustvergrößerung und Brustverkleinerung“ ergänzt und aktualisiert.

Die Einträge im Still-Lexikon werden regelmäßig anhand neuer Fachliteratur überarbeitet. Zum Thema Brust-OP und Stillen finden betroffene Frauen seit fast 10 Jahren Basisinformationen. Nun wurde der Artikel anhand neuester Fachliteratur vollständig überarbeitet und ergänzt. Zum Artikel: Stillen nach Brustvergrößerung und Brustverkleinerung

Seitliche Zeichnung der Brust mit einer Eiterkapsel

Neuer Artikel: Stillen bei einem Brustabszess

Ergänzend zu den Beiträgen Milchstau und Brustentzündung ist nun der neue Artikel „Stillen bei einem Brustabszess“ erschienen. Er beschreibt die Symptome, die Behandlung und das Stillmanagement bei einem Brustabszess in der Stillzeit.