Das korrekte Anlegen des Babys

Die Hebamme kontrolliert das richtige Anlegen

Die Hebamme kontrolliert das richtige Anlegen

Der Saugreflex ist bei Säuglingen zwar angeboren, aber sowohl die Mutter als auch das Neugeborene müssen das Stillen erst kennenlernen und einüben. Der folgende Artikel zeigt, wann und wie das Baby optimal angelegt und wie der effektive Milchtransfer erkannt wird.

In der Neugeborenenzeit ist das korrekte Anlegen für das Still-Paar eine kleine Herausforderung. Daher wird es bei den ersten Anlegeversuchen idealerweise durch kompetentes Fachpersonal in der Klinik und zu Hause unterstützt.

Wann anlegen?

Im Zuge des Industrialisierung hat sich die zweifelhafte Vorstellung durchgesetzt, dass auch die Säuglinge nach der Uhr – etwa alle 4 oder alle 3 Stunden – angelegt werden sollten, was oft dazu führte, dass die Milchmenge nicht zu reichen schien und die Mütter verfrüht abstillten. Die Bedeutung des Stillens nach Bedarf wurde in den letzten Jahrzehnten erkannt. Jedoch wurde vielfach erst das Weinen des Babys als Hungersignal betrachtet. Es ist allerdings nicht unbedingt einfach, ein bereits aufgebrachtes Baby an die Brust zu bringen. Der beste Zeitpunkt zum Anlegen ist, wenn das Neugeborene dabei ist, langsam aufzuwachen bzw. schon aufgewacht ist und erste Anzeichen von Hunger zeigt.

Anzeichen von Hunger

Frühe Hungerzeichen:

Man kann das Baby bereits bei ersten Hinweisen auf Hunger an die Brust bringen:

  • schnelle Augenbewegungen unter den geschlossenen Lidern im Halbschlaf
  • Zucken der Augenlider, bevor sie sich öffnen
  • saugende Bewegungen der Lippen oder Sauggeräusche
  • Schlecken an den Lippen, Schmatzen, Mundbewegungen
  • leicht herausgestreckte Zunge

Aktive Hungerzeichen:

Baby stopft Faust in den Mund

Hunger! Je öfter das Baby die Hand zum Mund führt, umso stärker ist der Hunger.

Im nächsten Schritt zeigt das Baby bereits aktive Hungerzeichen. Es wird in diesem Stadium die Brust gut nehmen.

  • Hand/Finger im Mund
  • allgemeine Unruhe
  • Bewegen von Armen und Beinen,
  • Wimmern, Quietschen
  • nickende Suchbewegungen mit dem Kopf

Späte Hungerzeichen:

Baby schreit vor Hunger

Immer noch keine Milch? Nun schreit das kleine Baby. (© Jaromar Chalabala)

  • Erhöhung der Atemfrequenz und der Körperspannung
  • Schreien

Werden die frühen und aktiven Hungerzeichen verpasst, gerät das Baby in einen Alarmzustand. In diesem Zustand kann ein kleines Baby schon zu hektisch und aufgebracht sein, um die Brust gut nehmen zu können. Es muss evtl. zuerst beruhigt werden. In manchen Fällen muss das Baby zuerst mit einem Löffel oder Becher gefüttert werden, bis es sich soweit beruhigt hat, dass es an die Brust angelegt werden kann.

Ein neugeborenes Baby sollte mindestens 8- bis 12-mal in 24 Stunden gestillt werden. Dabei ist es nicht sinnvoll, gleichmäßige Intervalle einzuhalten, sondern die Signale des Baby sollten beachtet werden. Das Baby darf 10 Minuten oder auch 4 Stunden nach dem letzten Stillen wieder angelegt werden, wenn es erste Anzeichen von Hunger oder jegliche Unruhe zeigt.

Das Anlegen des Babys

In den ersten Tagen und Wochen ist zum Anlegen das so genannte zurückgelehnte Stillen („Laid-back-Nursing“ / „Biological Nurturing“) ideal, weil in dieser Stillposition das Baby die Führung übernimmt und anhand seiner angeborenen Reflexe selbständig andockt (siehe den Abschnitt „Laid-back-Nursing“ im Artikel Stillpositionen). Bei diesem zurückgelehnten Stillen ist keine Schritt-für-Schritt-Anleitung erforderlich, es geht um die Gestaltung von Rahmenbedingungen: Mutter und Baby sollen gut abgestützt sein, sich entspannen und wohlfühlen können. Wichtig dabei ist die Bauchlage des Babys auf dem Körper der Mutter, denn nur dann kann das Baby mithilfe seiner Reflexe und dem Gewicht seines Kopfes die Brust selbstständig erfassen.

Nicht immer ist allerdings Stillen in der zurückgelehnten Stillposition möglich. Bei aufrechten Stillpositionen muss die Mutter die Führung übernehmen und assistieren, und hierfür braucht sie eine ausführliche Anleitung. Dabei dockt das Baby auch in aufrechten Stillpositionen aktiv an: Stillen ohne die aktive Mitwirkung des Babys ist nicht möglich.

Die Mutter berührt mit ihrer Brustwarze die Lippen des Babys

Die Mutter berührt oder streichelt mit ihrer Brustwarze die Oberlippe des Babys, um das Anlegen zu initiieren.

Die Mutter nimmt eine gut abgestützte, bequeme und stabile Position ein (s. im Artikel Stillpositionen), in der sie sich auch längere Zeit entspannt und wohl fühlt. Das Baby liegt Bauch an Bauch zur Mutter, mit an die Mutter ganz nah anliegenden Beinchen. Um das Andocken zu initiieren, berührt und streichelt die Mutter die Oberlippe des Babys mit ihrer Brustwarze. Dieser sanfte Reiz sowie der charakteristische Duft der Brustwarze regen das Baby dazu an, den Kopf Richtung Brustwarze zu drehen und den Mund aufzumachen. Zum Andocken neigt das Baby den Kopf leicht nach hinten. Idealerweise berühren die untere Lippe sowie das Kinn die Brust zuerst. Wenn das Baby den Mund weit öffnet (wie zum Gähnen), dann zieht die Mutter es am Schultergürtel schnell an die Brust heran, das Baby dockt reflexartig an. Der Kopf darf nicht gedrückt oder festgehalten werden, das stört das Andocken. Das weite Öffnen des Mundes ist für das korrekte Anlegen von zentraler Bedeutung – sonst kann das Baby die Brustwarze samt Brustwarzenhof nicht tief genug erfassen. Beim richtigen Anlegen sind die Lippen in einem 160-Grad-Winkel geöffnet.

Die Mutter kann das weite Anlegen fördern, indem sie ihren Mund selber groß aufmacht: Babys imitieren den Gesichtsausdruck anderer. Wenn das Baby den Mund noch nicht weit genug aufhat oder ihn schon wieder kleiner gemacht hat, dann kann man das Anlegen ein zweites Mal versuchen. Die Mutter darf das Kinn des Babys bei Bedarf auch sanft nach unten schieben, um den Öffnungswinkel zu vergrößern.

Babys Lippe beim Stillen nach außen gestülpt

Die Lippen des Babys rollen sich beim korrekten Anlegen nach außen (hier in einer symmetrischen Positionierung).

Das korrekte Anlegen erkennt man u.a. an den nach außen gestülpten Lippen des Babys. Außerdem hat das Baby nicht nur die Brustwarze selbst, sondern korrekterweise den Großteil des Brustwarzenhofs mit erfasst.

Eine gewisse asymmetrische Position am Brustwarzenhof ist beim Anlegen ideal, damit die Brustwarze leicht nach oben, Richtung Gaumen des Babys zeigt (die sog.“Comfort-Zone“ für die Brustwarze). Das heißt, das Baby erfasst mehr vom unteren Teil des Brustwarzenhofs (also vom Brustwarzenhofbereich, der jeweils zum Kinn des Babys zeigt) als vom oberen. Manche Stillberaterinnen empfehlen, dass das Baby zuerst mit dem Kinn angelegt wird und dass das Kinn in die Brust drücken, während die Nase frei bleiben soll, um diese asymmetrische Position herzustellen (s. auch die englisch-sprachigen Infos zum Thema asymmetrisches Anlegen mit aufschlussreichen Zeichnungen, und einen Kurzfilm, der dieses asymmetrische Anlegen, das schnelle Heranziehen des Babys an die Brust und das Runterschieben des Kinns zum weiteren Öffnen des Mundes zeigt; ein ebenfalls hilfreicher Artikel auf Deutsch stammt von der Hebamme Regine Gresens: Anlegen ohne Schmerzen). Dieses asymmetrische Anlegen ist zur Heilung wunder Brustwarzen, zur Verbesserung des Milchtransfers bei „zu wenig Milch“ oder schlechtem Gedeihen und bei kurzem Zungenbändchen besonders wertvoll. Viele Mutter-Kind-Paare stillen andererseits lange und erfolgreich mit einer symmetrischen Positionierung an der Brust.

Infografik mit dem tiefem und oberflächlichem Anlegen

Optimales und suboptimales Anlegen

Je nach Stillhaltung / Anatomie muss die Brust zum Stillen gestützt werden, damit die Brustwarze nicht aus dem Mund des Babys herausrutscht bzw. damit das Gewicht der Brust nicht auf das Kinn des Babys drückt. Bei der so genannten C-Haltung liegen die vier Finger vielleicht 5 cm von der Brustwarzenspitze entfernt unterhalb der Brust, der Daumen liegt oberhalb, ebenfalls weit weg. Durch leichten Druck der Finger kann die Brust geformt werden. Bei einer kleinen Brust sollte die Hand möglichst weit hinten angesetzt werden, bei einer großen Brust so, dass der Abstand zur Brustwarze groß genug ist, um das Baby beim Andocken nicht zu behindern. Wenn die Finger zu nahe zur Brustwarze sind, dann kann das Baby nicht tief genug andocken.

Hinweise auf suboptimales Anlegen

Folgende Anzeichen weisen auf ein suboptimales Anlegen hin, welches bei der Mutter Schmerzen verursacht und den Milchtransfer behindert (nach Walker, 2016, S. 319ff).

Körperhaltung des Säuglings:

  • Kopf, Rumpf und Becken sind nicht in einer Linie
  • Säugling zu weit oder nicht Bauch an Bauch mit der Mutter, die Hüften des Säuglings sind nach hinten gedreht, der Hals ist verdreht
  • Die Nase ist tief in die Brust vergraben, statt die Brust nur oberflächlich zu berühren
  • Der Kopf ist zu weit oben oberhalb der Brust
  • Weder Nase noch Kinn berühren die Brust (laut Befürwortern des asymmetrisches Anlegens sollte das Kinn in die Brust vertieft und die Nase frei sein, damit die Brustwarze optimal im Mund des Babys liegt und das Baby viel Milch bekommt).

Mund und Zunge:

  • Der Mund ist nicht weit genug auf: Die Lippen sind beim Stillen weniger als 160 Grad geöffnet
  • obere, untere oder beide Lippen sind nicht nach außen gestülpt
  • die Lippen schließen nicht dicht um die Brustwarze herum und so kann kein Vakuum entstehen
  • die Zunge ist nicht unten, lässt sich nicht genug nach vorne ausstrecken – so kann sie die Brustwarze nicht ausmelken
  • die Wangen bilden beim Saugen Grübchen (das Vakuum wird auf die Wangen statt auf die Brust ausgeübt)
  • Der Gaumen ist zu hoch / Gaumenspalten (Vakuum kann nicht entstehen)

Brustwarzen:

  • Die Brustwarze schlittert hin- und her beim Stillen oder das Baby verliert sie sogar zwischendurch (unzureichender Saugschluss)
  • Die Brustwarze ist direkt nach dem Stillen verformt, flach gedrückt oder geknickt (senkrecht, waagerecht oder quer => falsche Druck- und Sogkräfte auf die Brustwarzen)
  • Brustwarzenödem durch Infusionen während der Geburt (die Brust lässt sich durch das Baby nicht richtig erfassen)
  • angeschwollene, flach gezogene Brustwarzen durch die initiale Brustdrüsenschwellung (die Brust lässt sich durch das Baby nicht richtig erfassen)

Reaktionen des Babys:

Viele Neugeborene schlafen bei ungünstigem Anlegen an der Brust ein, bevor sie satt zu werden. Andere sind sehr unruhig an der Brust (fuchteln z.B. mit Ärmchen und Beinchen), lehnen die Brust scheinbar ab oder verlangen sehr häufig nach der Brust.

Bildergalerie zur Visualisierung des optimalen und suboptimalen Anlegens

Um das Verständnis des richtigen Anlegens zu vertiefen, werden im Folgenden Fotos von optimal und suboptimal angelegten Babys gezeigt.

Baby korrekt angedockt

Perfekt angedockt! Dieses Baby liegt in der zurückgelehnten Stillposition Bauch an Bauch zur Mutter, hat die Ärmchen rechts und links, hat den Mund weit geöffnet und die Brustwarze samt Warzenhof tief im Mund. (© Kati Molin)

Baby ungünstig angelegt

Dieses Baby ist ungünstig angelegt: Es liegt mit dem Oberkörper von der Mutter weggedreht, d.h. nicht Bauch an Bauch,muss den Kopf zum Stillen zur Seite drehen, das linke Ärmchen liegt im Weg. Es erfasst die Brustwarze nur oberflächlich, der Öffnungswinkel des Mundes ist zu gering, der Mund ist nicht weit genug auf. (© mitarart)

Baby ungünstig angelegt.

Dieses Baby ist ungünstig angelegt: Sein Oberkörper ist von der Mutter weggedreht, zum Stillen muss er den Kopf zur Brust drehen. Das Baby erfasst die Brustwarze nur oberflächlich, der Öffnungswinkel des Mundes ist zu gering. (© Litauische Universität für Gesundheitswissenschaften)

ungünstiges Anlegen

Hier versucht die Mutter das Baby anzulegen, indem sie ihm ihre Brustwarze in den kaum geöffneten Mund „stopft“. Die Unterlippe des Babys ist „im Weg“, nach innen gedrückt. Korrektes Andocken ist so nicht möglich. Dafür müsste das Baby den Mund erst groß aufmachen wie beim Gähnen. Dazu kann die Mutter die Oberlippe des Babys mit ihrer Brustwarze stimulieren. Erst, wenn das Baby den Mund weit geöffnet hat, wird angedockt. (© jackf)

Baby in guter Stillposition

Zum Schluss noch einmal ein Bild für perfektes Anlegen in einer aufrechten Stillposition: Das Baby ist Bauch an Bauch, in ganz engem Körperkontakt zur Mutter, die Ärmchen sind links und rechts. Das Baby hat den Mund ganz weit auf, die Lippen sind nach außen gestülpt. Nase und Kinn berühren die Brust.

Anzeichen für das effektive Saugen durch das Baby

Alle Mütter sollten in der Lage sein zu erkennen, ob ihr Baby effektiv an der Brust saugt oder nur ineffektive Saugbewegungen ausübt, bei denen kein oder nur wenig Milchtransfer stattfindet. Dabei unterscheidet man zwischen nutritivem und non-nutritivem Saugen: Am Anfang der Stillmahlzeit saugt das Baby etwa zweimal pro Sekunde, um den Milchspendereflex auszulösen. Dabei fließt noch keine Milch (non-nutritives Saugen). Sobald die Milch anfängt zu fließen, wechselt das Baby zum nutritiven Saugen (etwa einmal pro Sekunde) und macht regelmäßig Pausen, um die Milch zu schlucken. Lässt der Milchfluss nach und am Ende der Stillmahlzeit wechselt das Baby wieder zum häufigeren non-nutritiven Saugen.

An folgenden Anzeichen kann man den Milchtransfer erkennen:

  1. Das Baby löst durch das non-nutritive Saugen den Milchspendereflex bei der Mutter aus. Die Mutter spürt ein leichtes Ziehen in ihrer Brust: Winzige Muskelzellen an den Milchbläschen ziehen sich zusammen, um die Milch über die Milchkanäle fürs Baby Richtung Brustwarze zu befördern. Der Milchspendereflex setzt an beiden Brüsten übrigens gleichzeitig ein. Dadurch kann auch aus der zweiten Brust Milch herausschießen oder -tropfen, vor allem in den ersten Wochen nach der Geburt. In der ersten Zeit nach der Geburt zieht sich die Gebärmutter durch den Milchspendereflex zusammen. Das kann in der ersten Woche etwas schmerzhaft sein, später lassen die Schmerzen nach. Das spürbare Einsetzen des Milchspendereflexes und Milchfluss an der zweiten Brust sind also positive Anzeichen für das effektive Saugen durch das Baby.
  2. Man hört und sieht das Schlucken des Babys in regelmäßigen Abständen – die Mutter spürt das rhythmische Melken. Das Schlucken kann nicht immer gehört werden.
  3. Man sieht die Kieferbewegungen des Babys bis zu den Ohren mit regelmäßigen Pausen: Das Kinn bleibt unten, während der Mund sich mit Milch füllt. Je länger die Pause, umso mehr Milch bekommt das Baby.
  4. Milch kann im Mund des Babys sichtbar sein.
  5. Das Stillen tut nicht weh, sondern es ist für die Mutter angenehm. In den ersten Tagen nach der Geburt kann es vor allem zu Beginn einer Stillmahlzeit das für die Brustwarze noch ungewohnte Ansaugen etwas unangenehm sein. Schmerzen beim Stillen sind ansonsten ein Hinweis darauf, dass das Baby nicht tief genug angelegt ist oder dass das Baby nicht effektiv saugt.
  6. Die Mutter bekommt Durst – trinken zu jeder Stillmahlzeit ist sinnvoll, vor allem in den ersten Monaten.
  7. Das Baby entspannt sich während der Mahlzeit langsam, die Fäuste öffnen sich.
  8. Die Brust ist nach dem Stillen fühlbar weicher, die Brustwarze deutlich länger.
  9. Das Baby spuckt ggf. Milch nach der Mahlzeit.
Baby lässt die Brustwarze los und nickt ein

Das Baby lässt nach der erfolgreichen Stillmahlzeit die Brustwarze los und nickt ein.

Es gibt keine allgemeingültigen Zeitangaben, wie lange eine Stillmahlzeit dauert. Babys trinken individuell sehr unterschiedlich. In der Neugeborenenzeit brauchen sie außerdem noch länger, manche Neugeborenen brauchen 30-40 Minuten für eine Stillmahlzeit. Im Laufe der Monate trinken die Säuglinge schneller und zügiger. Die Dauer der Stillmahlzeit sollte durch das Baby bestimmt werden. Gegen Ende der Stillmahlzeit schluckt das Baby seltener, die Pausen werden länger. Das Baby entspannt sich, die Fäustchen öffnen sich, das Baby lässt schließlich die Brust los. Häufig schlafen die Babys anschließend ein.

Kurzfilme über das korrekte Anlegen

Einen ausführlichen Lehrfilm zum korrekten Anlegen hat die Hebamme, Still- und Laktationsberaterin Regine Gresens erarbeitet (kostenpflichtig, s. unter www.stillkinder.de). Weiterhin hat der kanadische Laktationsberater Dr. Jack Newmann eine Reihe von Kurzfilmen ins Internet gestellt, die das optimale wie suboptimale Anlegen sowie die Zeichen des Milchtransfers visualisieren: http://ibconline.ca/breastfeeding-videos-2/.

Auch verschiedene Hersteller von Still-Bedarf haben für die Mütter in Zusammenarbeit mit den Berufsverbänden Lehrvideos zum korrekten Anlegen erstellt: siehe den Lehrfilm von ARDO Medical in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Hebammenverband (5 Tage alter Säugling, eine schöne Erläuterung des korrekten Anlegens – in einer zurückgelehnten Stillposition wäre die Vorgehensweise allerdings noch einfacher).

Quellen:

  • Wiessinger D, West Diana, Pitman T: Das Handbuch für die stillende Mutter. La Leche League Schweiz, 2016. S. 453
  • Wambach K, Riordan J: Breastfeeding and Human Lactation. Jones & Bartlett Learning, 5. Aufl. 2016.
  • Walker M: Breastfeeding Management for the Clinician. Jones & Bartlett Learning, 4. Aufl. 2017. S. 578-600.
  • Mohrbacher N, Stock J: Handbuch für die Stillberatung. La Leche Liga Deutschland, 2002. S. 86-87.
  • Wilson-Clay B, Hoover K: The Breastfeeding Atlas. 5. Aufl. 2013, LactNews Press.
  • GuóthGumberger M: Gewichtsverlauf und Stillen: Dokumentieren, Beurteilen, Begleiten. Mabuse Verlag, 2011. S. 106-109.
  • Guóth Gumberger M, Hormann, E: Stillen. So versorgen Sie Ihr Baby rundum gut. Gräfer und Unzer Verlag, 2004
  • Both D, Frischknecht K: Stillen kompakt. Atlas zur Diagnostik und Therapie in der Stillbeziehung. Urban Fischer, 2006
  • Lawrence A, Lawrence RM: Breastfeeding. A Guide for the Medical Profession. Elsevier Mosby, 6. Auflage, 2005

 


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