Die Milchmenge steigern: Wie man mehr Milch bilden kann

Mutter stillt ihr 5 Tage altes Baby

Frühes, häufiges und effektives Stillen bringt die Milchbildung in Gang: Idealerweise wird das Baby innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt zum ersten Mal effektiv gestillt und anschließend alle 1-3 Stunden. (© Kati Molin)

Wie kann ich meine Milchmenge steigern? Diese Frage beschäftigt einen großen Teil der stillenden Mütter. Um die Milchmenge steigern zu können, ist es hilfreich zu verstehen, wie die Milchbildung beim Stillen geregelt wird. In diesem Artikel werden zum besseren Verständnis die Phasen der Milchbildung von der Schwangerschaft bis zum etablierten Stillen vorgestellt, um dann die Theorie zur kurzfristigen und längerfristigen Steigerung der Milchbildung zu erläutern. Schließlich werden praktische Tipps aufgelistet.

Der folgende Artikel ist in erster Linie für gesunde Mütter entstanden, bei denen die Zufütterung aufgrund ungünstiger Startbedingungen bereits im Krankenhaus begonnen hat. In anderen Fällen und bei Unsicherheiten, ob die Mutter tatsächlich zu wenig Milch bildet, lesen Sie auch den Artikel Zu wenig Milch.

Phasen der Milchbildung

Laktogenese I

Die erste Phase der Milchbildung, bei der sich die Brustdrüsen der Frau während der Schwangerschaft zur Produktion von Milch differenzieren und die gelbliche Vormilch (Kolostrum) bilden, nennt man Laktogenese I. Durch diese Brustentwicklung während der Schwangerschaft nehmen die Brüste an Umfang zu. Interessanterweise sagt das Ausmaß dieser Vergrößerung nichts über die spätere Milchmenge aus. Das heißt, Frauen, bei denen die Brüste während der Schwangerschaft nur leicht zugenommen haben, können in aller Regel trotzdem ausreichend Milch bilden – mit sehr seltenen Ausnahmen, in denen die Brüste tatsächlich unterentwickelt sind und kein ausreichendes Drüsengewebe enthalten, um ein Baby ohne Zufütterung versorgen zu können (sog. hypoplastische Brüste / primäre Laktationsinsuffizienz).

Etwa ab der Hälfte der Schwangerschaft bilden die Milchdrüsen Kolostrum. Die Laktogenese I wird hormonell, d.h. „endokrin“ gesteuert.

Laktogenese II

Die anschließende Phase, bei der die Bildung der meist weißen, reifen Muttermilch initiiert wird, nennt man Laktogenese II. Der Auslöser für die Bildung reifer Muttermilch ist die Geburt – genauer genommen das Ausscheiden der Plazenta. Die Milchmenge nimmt etwa 30 bis 40 Stunden nach der Geburt zu. Etwa 50 bis 73 Stunden, also 2–3 Tage nach der Geburt, nimmt das Volumen der Brüste noch einmal drastisch zu (Milcheinschuss). Die Brüste fühlen sich schwer, voll, hart und angeschwollen an, die Haut spannt. Der Übergang vom Kolostrum zur Bildung reifer Muttermilch dauert 7 bis 14 Tage (s. auch Milchbildung in den ersten Tagen nach der Geburt). Die Bildung reifer Muttermilch startet immer noch durch eine „endokrine“ Steuerung, d.h. unabhängig davon, ob das Kind angelegt wird oder nicht. Ab dem 3. bis 4. Tag nach der Geburt lässt die Bildung reifer Muttermilch allerdings nach, wenn die Milch aus der Brust nicht entfernt wird. Die Milchdrüsen bilden sich dann zu ihrem inaktiven Stadium zurück (Involution). Daher ist es so wichtig, dass die Brust in den ersten Stunden und Tagen nach der Geburt früh und häufig (d.h. 8- bis 12-mal am Tag) und effektiv entleert wird.

Mutter füttert im Krankenhaus ihr Baby mit der Flasche

Die Probleme beginnen meist im Krankenhaus während Laktogenese II. (© Tyler Olson)

Bei ungünstigen Verläufen während Laktogenese II (Kaiserschnitt, schwere, langwierige Geburten, Medikationen während der Geburt, zu spätes oder zu seltenes Anlegen, schläfriges Baby, unnötiges Zufüttern des Babys, Schnuller-Verwendung, Frühgeburten, Diabetes-Erkrankungen der Mutter usw.) und/oder wenn das Baby an der Brust nicht effektiv genug trinken kann, dann verzögert sich die Laktogenese II, d.h. reife Muttermilch wird zu spät bzw. in zu kleinen Mengen gebildet. Das Baby verliert in diesen Fällen zu viel an Gewicht und muss oft zugefüttert werden. Die Phase der Laktogenese II ist der typische Zeitpunkt, wo die Probleme mit der Milchbildung beginnen. Das richtige Stillmanagement zu diesem Zeitpunkt mit häufigen und gründlichen Entleerungen der Brust hat einen starken Einfluss auf den langfristigen Stillerfolg. Aber auch wenn der Start nicht optimal verläuft, lässt sich die Milchmenge meist noch steigern.

Laktogenese III

Die Laktogenese III (früher Galaktopoese genannt) ist die Phase, in der die Bildung reifer Muttermilch aufrechterhalten wird. In dieser Phase wird die Milchbildung nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage („autokrin“) reguliert, wobei ein gesundes Hormonsystem weiterhin die Voraussetzung für die Milchproduktion darstellt. Die Milchmenge wird im Wesentlichen durch den Appetit des Kindes bestimmt, sofern es uneingeschränkt nach Bedarf angelegt wird. Das heißt, grundsätzlich wird so viel Milch gebildet, wie aus den Brüsten entleert wird.

In den ersten 3 bis 6 Wochen nach der Geburt wird die Milchbildung auf den individuellen Milchbedarf des Babys kalibriert. Die meisten Babys trinken in den ersten 6 Monaten 700 bis 900 ml am Tag (und zwar über die ganzen Monate konstant gleich viel und nicht zunehmend, wie oft vermutet), wobei manche gesunde Babys weniger als 500 ml Muttermilch am Tag verzehren, andere über 1300 ml, d.h. die Spannweite ist enorm und unterscheidet sich um das Dreifache. Manchmal bilden die Brüste am Anfang mehr Milch als das Baby benötigt und die Milchbildung reguliert sich im Laufe der Wochen herunter. Bei anderen Müttern muss die Milchbildung wiederum hochreguliert werden, um den Bedarf des Säuglings zu decken. Das milchbildende Brustdrüsengewebe kann sich in dieser Zeit noch vermehren.

Die kurzfristige Steigerung der Milchmenge

Grafik mit voller und leerer Brust

Je stärker die Brust entleert wird, umso schneller wird Muttermilch produziert. (© Dr. Z.Bauer & Nerthuz)

Die Geschwindigkeit, mit der Muttermilch in der Brust während der Laktogenese III gebildet wird – also die Milchbildungsrate – hängt in erster Linie vom Entleerungsgrad der Brust ab. Wissenschaftler haben gezeigt, dass die Rate der Milchbildung innerhalb eines Tages in derselben Brust normalerweise um mehr als das Fünffache schwankt, ohne dass die Mutter davon etwas bemerkt. So wurden im Labor des australischen Professors Hartmann bei verschiedenen Frauen innerhalb eines Tages folgende Milchbildungsraten gemessen: Frau A: 2 bis 13 ml/h, Frau B: 10 bis 50 ml/h, Frau C: 19 bis 101 ml/h (Daly et al. 1993; Frau C stillte ihr Baby ausschließlich an der rechten Brust und das Baby trank am Tag an dieser rechten Brust insgesamt etwa 1000 ml Muttermilch; Frau A und B stillten an beiden Brüsten und ihre Babys tranken am Tag insgesamt 535 ml (Frau A) bzw. 950 ml (Frau B)).

Diagramme mit der Milchbildunsrate und der gebildeten Milchmenge

Die Geschwindigkeit der Milchbildung ändert sich mehrfach im Laufe des Tages – in Abhängigkeit vom Entleerungsgrad der Brust (nach Cregan et al., 1999; Beispiel einer stillenden Frau)

Ein Baby entleert die Brust niemals vollständig. Im Durchschnitt trinken Babys etwa drei Viertel der in einer Brust vorhandenen Milchmenge, aber die Schwankungen sind sehr groß. Babys, die gerade wenig Appetit haben, trinken nur wenig Milch aus der Brust. Anschließend wird die Milch nur langsam nachgebildet. Babys mit viel Appetit entleeren die Brust stark. Dann schaltet die Milchfabrik auf Hochtouren um.

Übrigens, die beiden Brüste kontrollieren die Milchbildungsrate unabhängig voneinander, je nach dem Entleerungsgrad der jeweiligen Brust. Das heißt, in der stark entleerten Brust läuft die Milchbildung auf Hochtouren. Ist die andere Brust hingegen recht voll, dann ist dort die Milchbildungsrate niedrig.

Durch diese kurzfristige Regelung der Milchbildung können Babys ihren Milchverzehr an ihre Bedürfnisse anpassen. In der Praxis wird das zum Beispiel bei älteren Babys und Kleinkindern sehr deutlich. Diese essen bereits Beikost, aber die Menge, die sie an Beikost essen, schwankt von Tag zu Tag, von Woche zu Woche sehr stark. So kann ein älteres Baby bereits mehrere Wochen lang größere Mengen Beikost essen und dann auch ohne ersichtlichen Grund für weitere Wochen wieder vollständig an die Brust zurückkehren. Auch bei Erkrankungen können gut essende Kleinkinder wieder vollkommen an die Brust zurückkehren: Sie bekommen so viel Milch wie sie benötigen. In solchen Episoden trinken die Kinder kräftiger und häufiger und so kann die Milchbildung innerhalb kürzester Zeit um das Mehrfache ansteigen. An diesen Tagen fühlt sich die Brust ganz leer an, sie ist tatsächlich auch kleiner. Aber genau in diesen „leeren“, weichen Brüsten läuft die Milchbildung auf Hochtouren.

Grafik mit dicker und dünner Fettschicht auf abgepumpter Muttermilch

Lässt man Muttermilch stehen, setzt sich die Fettschicht an der Oberfläche ab. Eine dicke Fettschicht weist auf eine gründliche Entleerung der Brust hin. (© Dr. Z. Bauer)

Übrigens, wie gründlich die Brust entleert wurde, kann man auch am Fettgehalt der abgepumpten Milch erkennen. Ist der Fettgehalt gering (< 4%), dann ist die Brust noch ziemlich voll, es wird nur langsam Milch nachgebildet. Ein hoher Fettgehalt (>10%) weist auf eine gründliche Entleerung hin, die Milchbildung läuft anschließend auf Hochtouren. Denn die Milch, die am Anfang einer Mahlzeit oder einer Pumpsitzung entleert wird (Vordermilch) hat einen niedrigen Fettgehalt. Sie erscheint wäßrig. Mit der Entleerung der Brust steigt der Fettgehalt der Muttermilch an. Die Milch, die zum Schluss entleert wird (Hintermilch) hat einen hohen Fettgehalt und erscheint weißlich. Die Farbe der Muttermilch können die Frauen daher als Indiz für den Entleerungsgrad der Brust nutzen, unabhängig davon, ob sie viel Milch bilden oder wenig (s. mehr über das Aussehen von Vorder- und Hintermilch). Wissenschaftler zentrifugieren die Milch, um das genaue Volumenprozent an Fett exakt zu bestimmen. Sie schließen auf diese Weise auf den Entleerungsgrad der Brust.

⇒ In vollen Brüsten wird die Milchbildung gehemmt. Je stärker die Brust entleert ist, umso schneller wird Milch produziert. Füllt sich anschließend die Brust, verlangsamt sich wieder die Milchbildung. Um die maximal mögliche Milchmenge zu bilden, muss die Brust möglichst stark und möglichst häufig entleert werden.

Die längerfristige Steigerung der Milchmenge

Manchmal muss ein Neugeborenes vorübergehend zugefüttert werden, weil die Milchbildung aufgrund der ungenügenden Entleerung der Brust nach der Geburt zunächst nicht rechtzeitig/ausreichend in Gang gekommen ist. Wird die Brust in den ersten Tagen und Wochen – also während der Kalibrierungsphase – unzureichend entleert, dann wird das milchbildende Brustdrüsengewebe, das während der Schwangerschaft entstanden ist, nicht weiter vermehrt und zum Teil wieder zurückgebildet, sodass nur weniger aktives Brustdrüsengewebe vorhanden ist. Es hängt von der Menge des aktiven, milchbildenden Brustdrüsengewebes ab, wie viel Milch die Brust zu einem bestimmten Zeitpunkt maximal bilden kann. Durch häufiges und gründliches Entleeren kann man zwar die Milchmenge bereits kurzfristig steigern, aber bei zu wenig aktivem Brustdrüsengewebe reicht sie nicht immer aus, um ein Baby ohne Zufütterung ausreichend zu ernähren.

Kurve mit Prolaktinspiegel

Der Prolaktinspiegel nimmt nach der Geburt kontinuierlich ab. Möglicherweise hängt damit zusammen, dass die Milchbildung vor allem in der ersten Zeit nach der Geburt effektiv gesteigert werden kann.

Durch häufiges und gründliches Entleeren der Brust kann sich wieder Milchdrüsengewebe zur Milchproduktion bilden. Dieser ist aber ein längerfristiger Vorgang und braucht mehrere Tage bis einige Wochen. Insbesondere in den ersten Tagen nach der Geburt und anschließend noch in den ersten 3 bis 6 Wochen lässt sich die Milchbildung noch relativ schnell steigern. Danach braucht der Körper mehr Zeit dafür und die Mutter muss mehr Arbeit über eine längere Zeit investieren, um ihre Milchbildung zu steigern, indem sie ihre Brüste häufig und stark entleert. Um diesen anstrengenden Prozess durchziehen zu können, braucht die Frau viel Unterstützung und Entlastung durch Angehörige. Nicht immer ist es noch möglich, Brustdrüsengewebe für eine volle Milchbildung aufzubauen, da die erforderlichen hormonellen Rahmenbedingungen für die Differenzierung von aktivem Brustdrüsengewebe mit der Zeit schwinden und/oder weil der Frau schlichtweg die Zeit fehlt, die milchsteigernden Maßnahmen in vollem Umfang umzusetzen. Ist der Übergang zum Vollstillen nicht möglich, dann kann aber Teilstillen beibehalten werden, bis mit der Einführung von Beikost die Säuglingsmilch weggelassen wird. Das Teilstillen kann dann bei Bedarf über Jahre fortgesetzt werden.

Je früher nach der Geburt die Frau mit dem häufigen und gründlichen Entleeren der Brust beginnt (mindestens 8- bis 12-mal am Tag), umso besser sind ihre Chancen, noch zum Vollstillen zu gelangen. Es wird vermutet, dass in erster Linie hohe Prolaktinspiegel für die Differenzierung von Milchdrüsengewebe erforderlich sind: Dieser ist vor allem unmittelbar nach der Geburt anzutreffen und nimmt im Laufe der Monate kontinuierlich ab. Für die Aufrechterhaltung der Milchbildung sind hohe Prolaktin-Spiegel allerdings nicht mehr erforderlich, bestehende aktive Brustdrüsen arbeiten auch bei niedrigen Prolaktin-Spiegeln. Der Zusammenhang zwischen Prolaktin und Milchbildung ist noch nicht vollständig aufgeklärt.

Zeichnung der Brust mit Milchdrüsen

Die Milchdrüsen vermehren und differenzieren sich zu ihrem aktiven, milchbildenden Stadium in der Schwangerschaft und nach der Geburt, wenn die Brust häufig und gründlich entleert wird. Durch regelmäßiges und gründliches Entleeren können sich auch später noch aktive Milchdrüsen ausbilden, ein Übergang zum vollen Stillen ist dann aber nicht immer möglich. (Tigatelu, Fotolia)

Bei niedrigem Prolaktin-Spiegel können so genannte Galaktogoga eingesetzt werden, welche den Prolaktin-Spiegel steigern. In Europa wird hierzu am häufigsten Domperidon verwendet, das anhand von Erfahrungsberichten von Stillberaterinnen sehr effektiv ist und vergleichsweise schnell anschlägt (nach 3–4 Tagen bemerkbar und nach 2–3 Wochen maximale Wirksamkeit). Domperidon ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das gegen Magenbeschwerden zugelassen ist. Über die richtige Dosierung herrscht auch unter Fachleuten Uneinigkeit. Mit höherer Dosierung steigt die Wirksamkeit, aber auch die potenziellen Nebenwirkungen. Die von Embryotox empfohlene Dosierung (3 x 10 mg pro Tag) ist anhand praktischer Erfahrungen von Laktationsberaterinnen zu niedrig. In der Laktationsberatung setzt man für den Milchbildungsaufbau eher 3 x 30 mg oder 4 x 20 mg pro Tag ein und schleicht die Dosierung nach dem Erreichen der ausreichenden Milchbildung langsam aus. Aufgrund der potenziell unerwünschten Wirkungen dürfen nur gesunde Frauen Domperidon einnehmen. Bei Vorerkrankungen des Herzens, der Nieren oder der Leber wird Domperidon nicht empfohlen. Es gibt auch weitere Galaktogoga, z.B. Metoclopramid (MCP), das infrage kommt, wenn Domperidon kontraindiziert ist (mehr über die Anwendung, Dosierung und Nebenwirkungen von Domperidon und Metoclopramid im Anhang des ABM-Protokolls Nr. 9). Allerdings geht MCP im Gegensatz zu Domperidon in nennenswerten Mengen in die Muttermilch über. Zurzeit verschreiben in Deutschland nur wenige Ärzte Domperidon oder MCP, weil die Steigerung der Milchbildung ein so genanntes „off-label-use“ ist, d.h. nicht der offiziellen Indikation entspricht. Ärzte mit einer Fortbildung in Still- und Laktationsberatung oder bei einer bestehenden Kooperation mit einer Still- und Laktationsberaterin IBCLC setzen diese Galaktogoga jedoch ein, wenn eine Begleitung durch eine ausgebildete Still- und Laktationsberaterin IBCLC gegeben ist und die nicht-medikamentösen Maßnahmen zur Milchbildungssteigerung eingehalten werden.

Freiverkäufliche Globuli oder Milchbildungstees haben höchstens eine psychische Wirkung. Viele gängige Kräuter, die in Milchbildungstees eingesetzt werden, gelten sogar als gefährlich für das Baby und die Mutter. Ein milchsteigernder Effekt konnte bei diesen Mitteln bislang nicht nachgewiesen werden.

Bockshornkleesamen (Foenum Graecum) sind zur Steigerung der Milchbildung unter Fachleuten umstritten, da unter ihrer Einnahme in mehreren Fällen schwere allergische Reaktionen dokumentiert worden sind und weil ihre Wirksamkeit wissenschaftlich ebenfalls nicht belegt ist. Weitere mögliche unerwünschte Wirkungen sind u.a. eine verstärkte Schweißbildung, Durchfall, gesteigerter Appetit und Unterzuckerung sowie eine Sympthomverstärkung bei Asthmatikern. Viele Hebammen und Stillberaterinnen vertreten aber die Ansicht, dass Bockshornklee als ergänzendes Hilfsmittel zur Steigerung der Milchbildung wirksam ist und eingesetzt werden kann. Bockshornkleesamen gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: als Kapseln, als Tee oder Pulver. Als Kapseln werden 1200–2400 mg Bockshornkleesamen am Tag empfohlen.

Setzen Frauen pflanzliche Präparate zur Steigerung der Milchmenge ein, dann sollten sie diese aufgrund der Gefahr von Fälschungen und giftigen Substanzen nur von bekannten, seriösen Herstellern beziehen. Bier wird traditionell ebenfalls zur Steigerung der Milchmenge eingesetzt, allerdings zeigt Alkohol den gegenteiligen Effekt: Er vermindert die Milchmenge. Falls stillende Frauen Bier trinken, sollten sie alkoholfreie Varianten wählen.

Galaktogoga sollten nur dann eingesetzt werden, wenn die Milchbildung durch nicht-medikamentöse Maßnahmen allein nicht ausreichend gesteigert werden kann und auch dann nur ergänzend zur Stimulierung der Brust. Ohne häufiges und gründliches Entleeren der Brust (mind. 8- bis 12-mal am Tag) zeigen Galaktogoga keinen Effekt. Sie wirken außerdem nicht bei jeder Mutter. Desweiteren können Milchbildungsprobleme auch andere Ursachen haben, wie z.B. Schilddrüsenerkankungen, Verbleiben von Plazentaresten in der Gebärmutter, Anämie, polyzystisches Ovarsyndrom usw. (s. Zu wenig Milch). Auch in solchen Fällen zeigen Galaktogoga keine Wirkung. Hier müssen die zugrundeliegenden Ursachen behandelt werden.

Es wird oft beschrieben, dass die Milchmenge plötzlich absackt, sobald die Galaktogoga abgesetzt werden. In einem solchen Fall wird in der Stillberatung empfohlen, die Galaktogoga weiterzunehmen und die Dosierung nur ganz langsam auszuschleichen. Die niedrigste Dosierung sollte gewählt werden, die erforderlich ist, bis das Medikament komplett weggelassen werden kann.

Die Methoden zur langfristigen Steigerung der Milchbildung sind – abgesehen von eventuellem Einsatz von Galaktogoga – identisch wie die zur kurzfristigen Steigerung.

Praktische Maßnahmen, um die Milchmenge zu steigern

Frauen, die ihre Milchbildung steigern wollen, müssen also darauf achten, dass ihre Brüste möglichst stark entleert werden und das möglichst rund um die Uhr. Im Folgenden werden praktische Ratschläge zur Steigerung der Milchbildung genannt:

Baby stillt in schöner Anlegeposition

Am gründlichsten entleert ein korrekt angelegtes, effektiv saugendes Baby die Brust. (© chiyacat)

  • Wenn das Baby an der Brust grundsätzlich effektiv trinken kann, dann erreicht man durch das korrekte Positionieren und Anlegen des Babys die gründlichste Entleerung der Brust.
  • Das Baby soll uneingeschränkt und oft angelegt werden, z.B. alle 1,5 bis 2 Stunden, allerspätestens nach 3 Stunden (einmal am Tag ist eine Pause von 4(–5) Stunden, z.B. nachts, auch in Ordnung. Wenn Mutter und Baby direkt nebeneinander schlafen, melden sich viele Babys von alleine; aber auch die Mutter kann ihr Baby zum Stillen wecken, falls es zu lange am Stück schläft – zum Schlafen in einem Bett s. Stillen in der Nacht). Es ist auch völlig in Ordnung, das Baby mehrmals die Stunde anzulegen, wenn es sich so häufig meldet. Manche Mütter sind überwältigt von der Häufigkeit des Stillens. Man sollte aber bedenken, dass das ungeborene Baby im Mutterleib rund um die Uhr kontinuierlich mit Nahrung versorgt war.
  • Möglichst viel direkten Haut-zu-Haut-Kontakt praktizieren, z.B. im Bett und mit einem Tragetuch, unter dem die Mutter nichts anhat. Der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt erleichtert den Zugang zur Brust und fördert die Prolaktin- und Oxytocin-Bildung. Außerdem verbrauchen Babys weniger Kalorien, wenn sie sich sicher und geborgen fühlen.
    Baby schläft direkt neben der nackten Brustwarze

    Viel direkter Haut-zu-Haut-Kontakt im Bett und im Tragetuch unterstützt die Milchbildung (© Aleksey Mnogosmyslov)

  • Bei jeder Stillmahlzeit beide Brüste anbieten: Das heißt, wenn das Baby die erste Brust geleert hat, wird es an die zweite Brust gelegt. Dieser Ratschlag gilt nur für die erste Zeit, um die Milchmenge zu steigern. Hat sich die Milchbildung auf die Bedürfnisse des Babys eingestellt und hat die Mutter eine große Brustspeicherkapazität, dann reicht oft auch eine Brust für eine Stillmahlzeit aus. Angeboten werden sollten beide Brüste.
  • Wechselstillen: Das Baby auf die andere Brust legen, sobald es nur noch nuckelt, nicht mehr schluckt, die Brust loslässt, eindöst oder wenn es anfängt unruhig zu werden. Dies kann bereits nach 5 Minuten oder früher erfolgen, wenn die Mutter noch wenig Milch hat oder 15 Minuten, wenn schon reichlicher Milch vorhanden ist und das Baby so lange aktiv trinkt. Wechsel immer wieder, z.B. bis jede Brust zwei- bis dreimal dran war. So kann die Brust zu einem hohen Grad entleert werden. Das Baby wird jedes Mal kürzer trinken, aber die Brust wird effektiv entleert. Ältere Babys und Kleinkinder, die sich schon eigenständig bewegen und sich an der Brust „selbstbedienen“ können, praktizieren das Wechselstillen ganz selbstständig. Nachdem sie an einer Brust fertig sind, wechseln sie zur zweiten Brust. Wenn sie auch dort fertig sind, gehen sie zur ersten Brust zurück und wechseln insgesamt mehrfach hin- und her, zum Schluss nur noch für einzelne Züge. So entleeren sie die Brüste zu einem hohen Grad und induzieren damit eine Steigerung der Milchbildungsrate.
  • Die Entleerung der Brust kann auch manuell durch Brustkompression unterstützt werden. Bei der Brustkompression drückt man die Brust, an der das Kind gerade angedockt ist, weiter oben zusammen, um den Milchfluss zu fördern – und zwar immer dann, wenn das Baby gerade pausiert oder mit dem aktiven Trinken nachlässt. Die Brustkompression imitiert einen Milchspendereflex und steigert den Milchfluss. Dies stimuliert das Baby zum Weitersaugen. Die Brustkompression funktioniert in erster Linie bei Babys, die schwache Trinker sind. Kräftig saugende Babys brauchen diese Unterstützung nicht.
  • Sehr langes Stillen an einer Seite (30–60 Min) kann die Milchbildung möglicherweise nicht so effektiv anregen, wie kürzeres (10-15 Min pro Seite). Wenn das Baby sehr lange an einer Seite trinkt, dann kann es empfehlenswert sein, den Milchtransfer durch Brustkompression und Massage zu unterstützen und spätestens nach 15 Minuten die Seite zu wechseln.
  • Stillen mit Brusternährungsset

    Eine eventuell erforderliche Zufütterung soll nicht mit der Flasche, sondern an der Brust erfolgen, z.B. mit dem Brusternährungsset, um während der Zufütterung die Brust zu stimulieren und die effektive Saugfähigkeit des Babys an der Brust zu fördern. (© Medela)

    Muss das Baby zugefüttert werden, weil die Mutter noch nicht genug Milch bildet und/oder das Baby noch nicht effektiv saugen kann, dann soll die Zufütterung an der Brust, z.B. mithilfe des Brusternährungssets erfolgen. Auf diese Weise regt das Baby die Milchbildung an, während es zugefüttert wird. Gleichzeitig trainiert das Baby das effektive Saugen an der Brust und lernt mit der Zeit, intensiver und ausdauernder zu saugen. Saugflaschen und Schnuller sollten weggelassen oder so weit wie möglich eingeschränkt werden, damit das Saugbedürfnis des Babys nur an der Brust befriedigt wird und diese dadurch zur Milchbildung stimuliert wird. Durch Zufütterung mit der Flasche kann das Baby das effektive Saugen an der Brust verlernen und die Brust mit der Zeit komplett ablehnen. Außerdem fehlt die wertvolle Zeit an der Brust für die Milchbildung. Selbst die intensiv beworbenen angeblichen Muttermilchsauger können zu Stillproblemen führen oder diese verstärken. Falls eine andere Person das Baby zufüttert, dann am besten mit einem Löffel oder Becher, um die Flasche zu vermeiden (siehe Muttermilch oder Säuglingsmilch stillfreundlich füttern).

  • Kann das Baby die Brust (vorübergehend) nicht effektiv genug leeren, dann muss die Brust noch zusätzlich entleert werden: durch Abpumpen, Handentleeren, bzw. aus einer Kombination von beidem. Hierbei ist es wichtig, eine geeignete Milchpumpe zu wählen: Handpumpen, einfache oder technologisch veraltete elektrische Milchpumpen reichen nicht aus, um die Milchbildung effektiv zu steigern. Die Mutter braucht eine moderne elektrische Krankenhaus- und Mietpumpe mit einem Doppelpumpset und einer Zwei-Phasen-Technologie (Stimulations- und Entleerungsphase). Die Pumpe soll möglichst leise, schonend zu Brustwarzen und einfach zu bedienen sein.
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  • Wenn die Milch abgepumpt wird, dann sollten in der Regel beide Brüste gleichzeitig geleert werden. Dies spart nicht nur Zeit – die Brüste werden auch gründlicher entleert. Die Pumpe sollte für die Anregung des Milchspendereflexes zunächst auf die Stimulationsphase eingestellt werden und sobald die Milch läuft, sollte das Vakuum auf die höchste Stufe eingestellt werden, die noch nicht schmerzhaft ist. Diese Vorgehensweise hilft, die Brust möglichst gut zu entleeren.
  • Bei einem (noch) nicht effektiv trinkenden Baby sollte die Brust idealerweise nach jedem Stillen zusätzlich entleert werden, um die Milchbildung zügig zu steigern oder so oft es geht. Das Pumpen sollte noch 2–5 Minuten fortgesetzt werden, nachdem auch der letzte Tropfen Milch geflossen ist (nicht länger: zu langes Pumpen ohne Milchgewinnung kann sich sogar negativ auswirken). Die gewonnene Muttermilch wird ans Baby verfüttert und kann bis zur nächsten Mahlzeit (innerhalb vier bis sechs Stunden) bei Raumtemperatur aufbewahrt und verfüttert werden.
  • Wenn das Baby nicht an die Brust kann, dann soll die Brust mindestens 8- bis 12-mal in 24 Stunden entleert werden. Es ist zwar verlockend, zwischen zwei Entleerungen länger zu warten, da dann höhere Milchmengen gewonnen werden können. So scheint sich die Milchgewinnung besser zu lohnen. Aber die Gesamtmilchmenge, die am ganzen Tag gewonnen wird, bleibt dann geringer. Ein Brustentleerungsprotokoll hilft, den Überblick zu behalten.
  • Wärmen der Brust vor und während des Pumpens (auf 37°C) hilft die Brust gründlicher zu entleeren (s. auch Temperaturkompressen für die Brust). Die Milch fließt bei höheren Temperaturen besser und auch das viskose Milchfett löst sich besser vom Drüsengewebe.

    Temperaturkompressen oder ein vorgewärmtes Handtuch können zum Wärmen der Brust eingesetz werden. Durch Wärme fließt die Milch leichter (auch die fettreiche Hintermilch) und die Brust kann gründlicher entleert werden. (Mamivac)

  • Entspannung: Ist die Mutter innerlich verkrampft, z.B. weil sie Angst hat, nicht genug Milch zu haben, dann blockiert der Stress den Milchspendereflex. Sie braucht ungestörte Ruhe und das Gefühl der Geborgenheit, um sich entspannen zu können.
  • Durch eine Brustmassage vor und während dem Pumpen erhöht sich der Fettanteil der gewonnenen Muttermilch. Wahrscheinlich löst sich das Fett aus den Milchdrüsen durch die Massage besser heraus. Dies wiederum signalisiert dem Körper, dass mehr Milch gebildet werden soll. Um während des Pumpens die Brust zu massieren, empfehlen sich Pumpbustiers, welche die Pumptrichter festhalten und die Hände befreien. Diese können selbst hergestellt oder käuflich erworben werden.
  • Milch per Hand gewinnen

    Durch manuelle Unterstützung (Brustmassagen und Handentleeren) lässt sich mehr und mehr fettreiche Milch entleeren und die Milchmenge effektiver steigern.

    Durch Power-Pumping oder Hands-on-Pumping lässt sich die Milchmenge steigern, wenn das Baby allein die Brust nicht effektiv entleeren kann. Die Mutter entleert ihre Brust wie immer mindestens 8- bis 12-mal am Tag durch Stillen und/oder Pumpen/Handentleeren und baut ein bis mehrmals am Tag (bzw. so oft wie möglich) Power-Pumping- oder Hands-on-Pumping-Sitzungen ein. Das so genannte Power-Pumping imitiert das Clusterfeeding von Säuglingen, das heißt, das sehr häufige Intervalltrinken vor allem nachmittags und abends, bei dem Babys in kurzen Abständen immer wieder an die Brust gehen und auf diese Weise die Milchbildungsrate steigern. Es gibt verschiedene Protokolle für die genaue Durchführung des Power-Pumping. Nach einem Protokoll pumpt die Mutter abends vor dem Schlafengehen, über einen Zeitraum von 1,5 bis 2 Stunden, nach einem ersten gründlichen Entleeren der Brust alle 10 Minuten für etwa 5 Minuten (bzw. solange sie Milch gewinnen kann und anschließend noch 2-5 Minuten). Möglicherweise gewinnt sie pro Sitzung nur einzelne Tropfen, aber sie setzt das Signal, dass mehr Milch gebildet werden soll. Zwischen zwei Pumpsitzungen massiert sie einmal ihre Brust durch, um Milch und Milchfett überall gut zu lösen. Wärme-Anwendungen helfen ebenfalls, die Brust gut zu entleeren. Für weitere Protokolle siehe auch das ELACTA-Handout Power-Pumping – Super-Antrieb für die Milchproduktion. Beim Hands-on-Pumping nutzt man die Hände ergänzend zum Pumpen, um mehr Milch und vor allem auch die fettreiche Hintermilch zu gewinnen und die Brust gründlich zu entleeren. Mehr dazu im Artikel Abpumpen und Aufbewahren von Muttermilch. Wir wissen heute noch nicht genau, welche dieser verschiedenen Methoden und Protokollen die Milchmenge am effektivsten steigern. Die Frau kann die Methode aussuchen, die am besten zu ihr und ihrer Situation passt und mit der sie die besten Erfahrungen macht.

Unterstützung organisieren

Durch Literatur allein ist es nicht so einfach, die Milchbildung auf Touren zu bringen. Stillberaterinnen helfen ein individuell angepasstes Konzept herauszuarbeiten und begleiten die Frauen mit Rat und Ermutigung (s. z.B. unser Stillberaterinnen-Verzeichnis). In Stillgruppen können sich die Frauen mit anderen Müttern austauschen, voneinander lernen, Tipps abholen und sich gegenseitig Mut zusprechen.

Zusätzlich braucht die Mutter viel Entlastung im Haushalt und ggf. bei den Geschwisterkindern durch Angehörige: Einkaufen, Essen zubereiten, Küche aufräumen, ggf. Reinigen des Zubehörs für Milchpumpe und Zufütter-Utensilien, sich mit den anderen Kindern beschäftigen, Wäsche aufhängen, saugen, usw. Aber auch die Mutter selbst braucht Entlastung mit dem Baby, damit sie sich auch ein Stück weit erholen kann und Zeit für die zusätzlichen Maßnahmen wie Abpumpen und Handentleeren hat. Denn Stillen und die zusätzliche Steigerung der Milchbildung ist bereits ein 24-Stunden-Job. Der Vater kann das Baby im Tragetuch herumtragen, Windeln wechseln, das Baby der Mutter zum häufigen Stillen bringen, eine hochwertige elektrische Doppelmilchpumpe mit Zubehör und andere Stillhilfsmittel besorgen, der Mutter Getränke und Essen, Wärmeauflagen und Milchpumpe ans Bett bringen und die Brusthauben ggf. auch an die Brust ansetzen, damit die Frau auch im Halbschlaf abpumpen kann. In solchen Situationen ist es sehr hilfreich, wenn der Vater seine Elternzeit oder Urlaub nehmen kann. Wenn das nicht geht, können gegebenenfalls auch Mütterhelferinnen in Anspruch genommen werden. Ohne tatkräftige Unterstützung und emotionelle Stärkung ist der Aufbau der Milchbildung nach schlechtem Start nicht einfach.

Quellen:

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  • Braches C: Pumpmanagement für Frühchenmütter. Laktationsaufbau in besonderen Situationen. Vortrag auf dem 11. Still- und Laktationskongress, September 2017.
  • Klinge S, Bautsch K: Fallanalysen aus der gynäkologischen Stillberatungspraxis: Hypogalaktie. Vortrag auf dem 11. Still- und Laktationskongress, September 2017.
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© Dr. Z. Bauer – Publikationen in der Stillförderung. 2003-2017; Letzte Ergänzungen: September 2017.