Hätten Sie es gewusst?

Stillen als wirksame Schmerzlinderung bei Impfungen und Blutentnahmen

2. März 2017 | Von
Baby wird geimpft

Darf man kleine Babys während des Fersenstichs oder Impfungen stillen? Ja! Studien bestätigen, dass Stillen die Schmerzen effektiv lindern kann. Schon kleine Babys müssen schmerzhafte medizinische Prozeduren durchstehen. Gleich wenige Tage nach der Geburt wird Blut aus der Ferse entnommen, um mögliche Stoffwechselerkrankungen frühzeitig zu erkennen. Wenige Monate später steht eine Reihe von Impfungen an.

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Abstillen – wie kann ich mein Kind achtsam begleiten?

16. Dezember 2016 | Von
Kleinkind schaut der Mama neugierig in die Bluse

Stillen hilft in den ersten Lebensjahren nicht nur gegen Hunger und Durst, sondern es ist auch eine zentrale Quelle für Trost, Beruhigung, Nähe und Regulation von Gefühlen und Affekten. Mit zunehmendem Alter lernt das Kind auch alternative Wege kennen – das Stillen wird Schritt für Schritt überflüssig. Die Eltern können diesen emotionalen Entwicklungsprozess einfühlsam und

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Stillen senkt Krankheitshäufigkeit und Sterblichkeit auch bei Müttern

15. Oktober 2016 | Von
Frau auf der Intensivstation

Dass Stillen für die Gesundheit von Säuglingen wichtig ist, weiß heute fast jeder. Dass es auch die Erkrankungshäufigkeit und die Sterblichkeit von Müttern senkt, ist noch nicht allgemein bekannt. Die amerikanische Medizin-Professorin Melissa Bartick und ihre Kollegen haben eine neue Analyse veröffentlicht, in der sie durch suboptimales Stillen verursachte Erkrankungen, Sterblichkeit sowie Gesundheitskosten bei Kindern

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Langes Stillen und Selbständigkeitsentwicklung

6. September 2016 | Von
Kleinkind an der Brust der Mutter

Dass langes Stillen die Selbständigkeitsentwicklung des Kindes behindere, wird als häufigstes Argument gegen längeres Stillen angeführt – mitunter auch von Berufsgruppen, die Mütter mit Babys und Kleinkindern beraten. Auf der anderen Seite vertreten viele Mütter die Ansicht, dass die zugelassene Nähe und das Kind-geleitete (Ab-)Stillen den Kindern die nötige Sicherheit gibt, um ihre Umwelt zu

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Forschungsdaten: Was ist Langzeitstillen und wie häufig kommt es vor?

17. Juni 2016 | Von
Diagramm Langzeitstillen Sinnott

Wenn Kinder über das übliche Alter hinaus gestillt werden, spricht man von „Langzeitstillen“. In Deutschland liegt die durchschnittliche Stilldauer bei 7,5 Monaten (von der Lippe, 2014), in angelsächsischen Ländern (Großbritannien, USA, Australien) wird noch deutlich kürzer gestillt. In einer Befragung aus Deutschland von 491 Müttern wurde Langzeitstillen von den Teilnehmerinnen ab einem durchschnittlichen Stillalter von

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Die weibliche Brust – Nahrungsquelle, Trostspender oder Lustobjekt?

14. Mai 2016 | Von
weibliches Torso

Vor dem Hintergrund des Schweizer Gerichtsprozesses, in dem eine Mutter wegen Langzeitstillens ihrer 7-jährigen Tochter angeklagt wurde, stellt sich die Frage: Was ist die eigentliche Funktion der weiblichen Brust? Ist sie ein Sexualorgan oder in erster Linie Nahrungs- oder gar Trostspender für den Nachwuchs? Und wie lange ist es überhaupt „normal“, einem Kind die Brust

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Langzeitstillen als Straftat?

20. April 2016 | Von

Schockierende Nachrichten: In der Schweiz wurde ein Ehepaar angeklagt, weil die Mutter ihrer 7-jährigen Tochter noch die Brust gab. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ehepaar „Schändung“ und „sexuelle Handlungen“ mit Kindern vor. Laut Staatsanwaltschaft hat sich die Mutter schuldig gemacht, da ihr angeblich schon vor Jahren zuvor abgestilltes Kind nicht nur regelmäßig an ihrer Brust saugte,

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Muttermilchfütterung bleibt nur zweite Wahl

24. März 2016 | Von
Mutter füttert ihr Baby mit abgepumpter Muttermilch

Muttermilch ist sehr viel gesünder als künstliche Säuglingsmilch. Die Fütterung von gewonnener Muttermilch ist daher angezeigt, wenn direktes Stillen nicht möglich ist, z.B. aufgrund von Saugschwierigkeiten oder Erkrankungen des Babys oder bei einer Berufstätigkeit der Mutter. Doch die Fütterung von abgepumpter Muttermilch scheint nicht immer medizinisch erforderlich zu sein, zum Teil handelt es sich um

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Doch kein Glyphosat in der Muttermilch

27. Februar 2016 | Von
Laboruntersuchung

Im Sommer 2015 verbreitete sich in den Medien die besorgniserregende Meldung, dass in Muttermilchproben hohe Konzentrationen des Pflanzenschutzmittels Glyphosat gemessen wurden. Der ursprüngliche Test wurde von der Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegeben. Das möglicherweise krebserregende Pflanzengift wurde in 16 Frauenmilch-Stichproben in Konzentrationen von 0,2-0,4 ng/ml gemessen. Für Trinkwasser sind Konzentrationen bis 0,1 ng/ml zulässig.

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Eine Relaktation ist häufig noch möglich

1. September 2015 | Von
Mutter füttert ihr Baby an der Brust mit der Sonde

Bei widrigen Startbedingungen nach der Geburt und fehlenden Kenntnissen der betreuenden medizinischen Fachkräfte auf dem Gebiet der Laktationsberatung wird das Stillen oft vorzeitig aufgegeben. Die Mütter trauern noch lange Zeit, wenn ihr Stillwunsch nicht Realität werden konnte. Doch auch wenn der Start nicht optimal war: Mit kompetenter Unterstützung, Entschlossenheit und Ausdauer lässt sich die Stillbeziehung

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