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	<title>Aus der Still-Forschung Archive - Still-Lexikon</title>
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	<description>Infoportal rund ums Stillen</description>
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	<title>Aus der Still-Forschung Archive - Still-Lexikon</title>
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		<title>Stillen reduziert das Risiko, an Leukämie zu erkranken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Still-Lexikon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2015 11:21:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Still-Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krebserkrankungen sind in der Kindheit und der Adoleszenz eine der führenden Todesursachen; Leukämie macht dabei 30% aller Krebserkrankungen in diesem Alter aus. Eine aktuelle Metaanalyse wertete 18 identifizierte Fall-Kontroll-Studien aus dem Zeitraum zwischen 1960 und 2014 zum Zusammenhang zwischen Leukämie und Stillen aus. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder, die mindestens 6 Monate lang gestillt wurden, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_1896" aria-describedby="caption-attachment-1896" style="width: 145px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.still-lexikon.de/wp-content/uploads/2015/07/Kind-mit-Leukämie.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-1896 " src="https://www.still-lexikon.de/wp-content/uploads/2015/07/Kind-mit-Leukämie-e1436094564669.jpg" alt="Kleinkind mit Sonde und Kopftuch" width="145" height="218" /></a><figcaption id="caption-attachment-1896" class="wp-caption-text">Stillen wirkt auch gegen Leukämie präventiv (© Gelpi)</figcaption></figure>
<p>Krebserkrankungen sind in der Kindheit und der Adoleszenz eine der führenden Todesursachen; Leukämie macht dabei 30% aller Krebserkrankungen in diesem Alter aus. Eine aktuelle Metaanalyse wertete 18 identifizierte Fall-Kontroll-Studien aus dem Zeitraum zwischen 1960 und 2014 zum Zusammenhang zwischen Leukämie und Stillen aus. Die Ergebnisse zeigen, dass Kinder, die mindestens 6 Monate lang gestillt wurden, im Vergleich zu Kindern, die gar nicht oder nur ganz kurz gestillt wurden, ein um 19% geringeres Risiko haben, an Leukämie zu erkranken. Wenn man die Gruppen von Kindern vergleicht, die niemals versus jemals gestillt worden sind, zeigt sich ein Risikoreduktion von 11%. Die Autoren der Metaanalyse ziehen die Schlussfolgerung, dass die Förderung des Stillens über 6 Monate oder länger das Auftreten von Leukämien in der Kindheit vermindert.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong> Amitay EL, Keinan-Boker L: Breastfeeding and childhood leukemia incidence: A meta-analyses and systematic review. JAMA Pediatr 2015;169(6):e151025.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zusammenhang zwischen Stillen und Intelligenz, Bildungserfolg sowie Einkommen</title>
		<link>https://www.still-lexikon.de/zusammenhang-zwischen-stillen-und-intelligenz-bildungserfolg-sowie-einkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Still-Lexikon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2015 16:33:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Still-Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer brasilianischen Studie konnte zwischen der Stilldauer einerseits und IQ, Schulbildung und Einkommen andererseits ein positiver und linearer Zusammenhang festgestellt werden: Je länger die Studienteilnehmer als Babys gestillt wurden, umso intelligenter und erfolgreicher waren sie 30 Jahre später, wobei die Stilldauer zwischen &#60; 1 Monat und &#62; 1 Jahr erhoben wurde. Eine Besonderheit der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.still-lexikon.de/wp-content/uploads/2015/04/Euroscheine-e1428856369994.jpg"><img decoding="async" class="  wp-image-1182 alignleft" src="https://www.still-lexikon.de/wp-content/uploads/2015/04/Euroscheine-e1428856369994.jpg" alt="Euroscheine" width="249" height="165" /></a>In einer brasilianischen Studie konnte zwischen der Stilldauer einerseits und IQ, Schulbildung und Einkommen andererseits ein positiver und linearer Zusammenhang festgestellt werden: Je länger die Studienteilnehmer als Babys gestillt wurden, umso intelligenter und erfolgreicher waren sie 30 Jahre später, wobei die Stilldauer zwischen &lt; 1 Monat und &gt; 1 Jahr erhoben wurde. Eine Besonderheit der Studie ist, dass laut den Autoren in Brasilien Stillen nicht von der Bildung der Eltern abhängt – im Gegensatz zu den entwickelten Ländern. Daher schließen die Autoren aus, dass die besseren Ergebnisse der gestillten Kinder durch die höhere Bildung der Eltern zustande kommen. Die Autoren mutmaßen, dass der Verzehr von Muttermilch – und insbesondere der darin enthaltenen langkettigen gesättigten Fettsäuren – für die höheren Intelligenzquotienten verantwortlich sind.</p>
<p>Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Stillen und Intelligenz ist auch bereits früher in anderen Studien festgestellt worden. Die neue Studie schließt die Bildung der Eltern als Störfaktor für die Interpretation aus und zeigt zusätzlich auf, dass sich Stillen sogar auf das spätere Einkommen auswirken kann.</p>
<p>Stillen ist nur ein Faktor neben zahlreichen anderen, der sich auf die Intelligenz auswirkt. Auch nicht gestillte Menschen können sehr erfolgreich und intelligent werden.</p>
<p><em><strong>Quellen:</strong></em></p>
<ul>
<li><em>Victora CG, Horta BL, de Mola CL, Quevedo L, Pinheiro RT, Gigante DP, Gonçalves H, Barros FC: Association between breastfeeding and intelligence, educational attainment, and income at 30 years of age: a prospective birth cohort study from Brazil. Lancet Glob Health 2015;3:e199–205.</em></li>
<li><em>Horta BL, Victora CG: Long-term effects of breastfeeding. World Health Organization, 2013.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Stillen als Prävention gegen Übergewicht</title>
		<link>https://www.still-lexikon.de/stillen-als-praevention-gegen-uebergewicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Still-Lexikon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2015 16:01:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Still-Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer aktuellen Übersichtsarbeit im Journal Current Obesity Reports werden der aktuelle Stand der Wissenschaft in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Stillen und Übergewicht in der Kindheit zusammengefasst und mögliche Wirkmechanismen diskutiert. Wie im Artikel berichtet wird, sind zu diesem Thema in den letzten 20 Jahren weltweit über 80 wissenschaftliche Studien durchgeführt worden. Metaanalysen dieser [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.still-lexikon.de/wp-content/uploads/2015/04/Kleinkind-auf-der-Waage-e1428854925117.jpg"><img decoding="async" class="  wp-image-1171 alignleft" src="https://www.still-lexikon.de/wp-content/uploads/2015/04/Kleinkind-auf-der-Waage-e1428854925117.jpg" alt="Kleinkind wiegt sich" width="249" height="166" /></a>In einer aktuellen Übersichtsarbeit im Journal <em>Current Obesity Reports</em> werden der aktuelle Stand der Wissenschaft in Bezug auf den Zusammenhang zwischen Stillen und Übergewicht in der Kindheit zusammengefasst und mögliche Wirkmechanismen diskutiert. Wie im Artikel berichtet wird, sind zu diesem Thema in den letzten 20 Jahren weltweit über 80 wissenschaftliche Studien durchgeführt worden. Metaanalysen dieser Originalstudien implizieren, dass das Risiko von gestillten Säuglingen, in der Kindheit Übergewicht zu entwickeln, im Vergleich zu nicht gestillten Kindern um 12-24% vermindert ist. Die Daten weisen darauf hin, dass die Stilldauer für den protektiven Effekt des Stillens möglicherweise ebenfalls von Bedeutung ist: mit jedem zusätzlichen Still-Monat soll das Risiko für Übergewicht schätzungsweise um 4% abnehmen. Übrigens: Für Kinder von übergewichtigen Müttern scheint die Bedeutung des Stillens als Prävention noch wichtiger zu sein als für Kinder von normalgewichtigen Müttern.</p>
<p><strong>Unter den Wissenschaftlern werden folgende Gründe für die protektive Wirkung des Stillens gegen Übergewicht diskutiert:</strong></p>
<ul>
<li>Muttermilch beeinflusst die <strong>Zusammensetzung der Darmflora</strong> durch Oligosaccharide, die die Besiedlung mit „guten“ Bifidobakterien fördern. Außerdem werden gestillte Kinder seltener krank und benötigen somit seltener Antibiotika, die wiederum die Darmflora ungünstig verändern. Die Zusammensetzung der Darmflora spielt in der Entstehung von Übergewicht eine wichtige Rolle.</li>
<li>Ein weiterer Mechanismus, wie Stillen vor Übergewicht schützen kann, ist, dass sich der <strong>Geschmack der Muttermilch</strong> im Gegensatz zur Säuglingsnahrung je nach dem verändert, was die Mutter gegessen hat. Gestillte Kinder sind tendenziell aufgeschlossener gegenüber neuen und insbesondere gesunden Nahrungsmitteln. Vormals gestillte Vorschulkinder ernähren sich abwechslungsreicher und nehmen mehr Gemüse zu sich als Formula-ernährte.</li>
<li>Stillende Mütter können nicht kontrollieren, wie viel ihr Baby trinkt: Sie müssen sich auf die <strong>Hunger- und Sättigungssignale</strong> ihres Kindes verlassen. Die Selbstregulation des Appetits ist bei vormals gestillten Kindern dadurch besser ausgeprägt.</li>
</ul>
<p>Eine absolute Sicherheit für die protektive Wirkung des Stillens vor Übergewicht kann die Wissenschaft leider nicht liefern, da die Datenlage aus den Beobachtungsstudien einige Widersprüche enthält. Experimente, die für sichere wissenschaftliche Schlussfolgerungen erforderlich wären, sind mit Säuglingen aus ethischen Gründen nicht durchführbar.</p>
<p>Neben Stillen gibt es eine Reihe von Faktoren, die die Entwicklung von Übergewicht beeinflussen, wie Veranlagung oder Ess- und Bewegungsgewohnheiten in der Familie. Auch ehemals lange gestillte Kinder können in ihrem späteren Leben Übergewicht entwickeln.</p>
<p><em><strong>Quelle:</strong></em></p>
<p><em>Woo JG, Martin LJ: Does breastfeeding protect against childhood obesity? Moving beyond observational evidence. Curr Obes Rep 2015. DOI 10.1007/s13679-015-0148-9. Published: 08 April 2015.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.still-lexikon.de/stillen-als-praevention-gegen-uebergewicht/">Stillen als Prävention gegen Übergewicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.still-lexikon.de">Still-Lexikon</a>.</p>
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