Stillen trotz Brustwarzen-Piercing?

12. April 2015 | Von | Kategorie: Hätten Sie es gewusst?

Brust mit Piercing und TatooPiercing der Brustwarzen ist unter einigen Frauen „in“. Wenn es zur Schwangerschaft und anschließend zum Stillen kommt, stellt sich die Frage, ob Stillen auch trotz Piercing möglich ist. Die Antwort ist: meistens Ja. Nur in seltenen Einzelfällen entstehen durch das Piercing so ungünstige Vernarbungen, dass das Stillen beeinträchtigt wird. Der Schmuck muss fürs Stillen aus den Brustwarzen  selbstverständlich entfernt werden, da er das effektive Ansaugen behindert und im Mund des Kindes zu Verletzungen führen kann. Schlimmstenfalls wird der Schmuck vom Baby verschluckt.

Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sollten selbstverständlich keine Piercing-Löcher in den Brustwarzen gestochen werden. Bis die Löcher heilen, darf der Schmuck nicht entfernt werden und dann wäre Stillen nicht möglich.

Wenn der Schmuck in der Stillzeit dauerhaft entfernt wird, können die Löcher wieder zuwachsen. Um dies zu verhindern, sollte man den Schmuck nach den ersten Wochen, in denen das Stillen zunächst etabliert wird, zumindest einmal am Tag wieder einsetzen.

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