Auf das richtige Still-Management kommt es an!

12. April 2015 | Von | Kategorie: Hätten Sie es gewusst?

stillendes Baby guckt in die KameraSchätzungen zufolge geben 20-40% der Mütter das Stillen innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt auf. Konkrete Gründe für ein verfrühtes Abstillen sind u.a. “zu wenig Milch“, Schmerzen, Verweigerung der Brust durch das Kind oder Schlafmangel, und vor allem das mangelnde Vertrauen in die eigene Stillfähigkeit. Schwierigkeiten mit dem Stillen – vor allem “zu wenig Milch” – werden von vielen Menschen auf Probleme mit der mütterlichen Brust zurückgeführt und als unveränderliches Schicksal hingenommen. Dabei könnten biologisch gesehen über 99% der Mütter ihre Babys ausschließlich stillen!

Die Abläufe bei der Geburt sowie die ersten Tage und Wochen danach sind für den Stillerfolg ganz entscheidend. Denn es braucht optimale Bedingungen bei der Entbindung und im Wochenbett, eine kompetente Unterstützung durch medizinische Fachkräfte sowie Zuspruch durch das familiäre Umfeld, um die Stillbeziehung erfolgreich zu etablieren. Es liegt andererseits in den Händen der Eltern, sich aktiv zu informieren und geeignete Unterstützung zu organisieren. Denn die Eltern können trotz ungünstiger Krankenhausroutinen Stillfreundlichkeit bei der Entbindung und im Wochenbett einfordern und nach der Entlassung zu Hause ein funktionierendes Stillmanagement praktizieren.

⇒ Lesen Sie mehr darüber, wie Sie das Stillen erfolgreich etablieren können:

Erstes Stillen nach der Geburt

Das richtige Stillmanagement

Das korrekte Anlegen und der Ablauf einer Stillmahlzeit

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